Food: Das wohl saftigste Rüblitörtchen zu Ostern

Der Frühling ist endlich da und ich genieße die freie Zeit ohne Lernstress in vollen Zügen und zelebriere sie quasi. Ich freue mich darauf morgens von Vogelgezwitscher geweckt zu werden und mit einem Espresso bei Sonnenschein auf dem Balkon in den Tag zu starten. Alles beginnt zu blühen und vereint mit den ersten Sonnenstrahlen entsteht ein wundervoller Duft, der absolut magisch ist und die pure Lebensfreude versprüht. Perfekt um neue Pläne zu schmieden, wie sich im Fitnessstudio anzumelden, das Dinner für Ostern zu planen und anschließend ein wundervolles Ostertörtchen zu backen. Alles die letzten drei Tage hier genauso passiert. Ebenso wie Samstagsabends spontan alle Küchenschränke auszuräumen und neu zu sortieren. Ihr, braucht euch jetzt weder im Fitnesscenter anmelden noch die Küchen- schränke neu sortieren, solltet aber unbedingt diese grandiosen Rüblitörtchen ausprobieren und zu Ostern servieren. Die Biskuitböden werden ganz ohne Mehl, sondern nur mit Nüssen und saftigen Möhren gebacken und durch die frische sahnige Creme Füllung könnte man es glatt schon zum Frühstück oder Osterbrunch genießen. Rüblitörtchen
(für 4 Törtchen)

Biskuitboden (für ein Backblech)
4 Eier
1 Prise Salz
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
200 g gemahlene Walnüsse
250 g Karotten
1 TL Backpulver

Cremefüllung:
400 g Mascarpone
Saft und Schale von 1/2 Zitrone
200 g Sahne
100 g Puderzucker
Mark von 1 Vanilleschote

Dekoration:
Schokoladen oder Trüffel Ostereier
Marzipankarotten

Zubereitung:
Karotten schälen, sehr fein raspeln und anschließend kräftig ausdrücken und mit einem Küchentuch trocken tupfen und beiseite stellen. Die Walnüsse mit dem Vanillezucker in der Küchenmaschine fein mahlen und beiseite stellen.

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen. Eiweiß und 1 Prise Salz steif schlagen, 50 g Zucker einrieseln lassen und weitere 2 Minuten zu einem festen Eischnee schlagen. Bis zur weiteren Verwendung kühl stellen. Eigelbe und 50 g Zucker ca. 7 Minuten mit dem Handmixer sehr cremig rühren bis die Masse hell und voluminös geworden ist. Die gemahlene Walnüsse und die geraspelten Möhren unterrühren. Anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig auf das mit Backpapier belegte Backblech verstreichen. Für ca. 10–12 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Ein sauberes Küchentuch mit einem Esslöffel Zucker bestreuen, den Biskuitboden aus dem Ofen nehmen und direkt auf das gezuckerte Küchentuch stürzen. Backpapier nicht abziehen, sondern für ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Anschließend das Backpapier abziehen und mit einem Dessertring (ca. 8 cm Durchmesser) 12 Kreise ausstechen.

Für die Cremefüllung die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark mit einem Messer herauskratzen und mit Mascarpone, Puderzucker, Zitronensaft und Schalenabrieb glatt rühren. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecreme heben. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.

Vier kleine Biskuitböden auf einen Teller oder Tortenplatte setzen, jeweils 5–6 Tupfen der Creme aufspritzen, einen weiteren Boden aufsetzten und erneut Creme-tupfen aufspritzen, mit dem letzten Boden ebenso verfahren und für ca. 1 Stunde kühl stellen. Vor dem Verzehr mit Marzipankarotten und Trüffeleier verzieren.

Ihr werdet dieses Törtchen lieben, es ist so saftig, nussig und cremig zu gleich, das man fast auf Wolken schwebt 😉

Den Ostertisch werde ich mit Blumen und vielen kleinen bunten Trüffel- und Schokoladeneier – serviert in unterschiedlichen Eierbechern – dekorieren.

Eure Sabsi

Happy Birthday to me…Ein Rübli-Kuchen, der nicht nur zu Ostern schmeckt

Zur Feier des Tages gibt es einen absolut grandiosen Rübli-Kuchen und einen Blumenstrauß ich meine einen Karottenstrauß ;-). Salat gibt’s dann morgen wieder 😉 Auch wenn er ganz unscheinbar als Rührkuchen daher kommt, schmeckt so wahnsinnig fluffig, nussig aromatisch, dass er nicht nur auf die Ostertafel, sondern zu jeder Gelegenheit passt. Besonders an Geburtstagen ;-)…

Rübli-Gugelhupf
(für eine kleine Backform)

150 ml Rapsöl
2 Eier
115 g Zucker
1 EL Vanillezucker (alternativ 1 Pack. Vanillezucker)
1 Prise Salz
50 g gehackte Mandeln
50 g gemahlene Mandeln
150 g Dinkelmehl
1 gehäuften TL Backpulver
3 große Möhren (ca. 200 g)
25 g Walnüsse

Zuckerguss:
1 TL saure Sahne
200 g Puderzucker
1–2 TL gehackte Pistazien

Außerdem: Fett und Mehl für die Backform

Zubereitung:
Ganz wichtig, die Backform gut fetten und mit Mehl ausstäuben.

Die Möhren putzen, schälen und fein raspeln. Bis zum Gebrauch beiseite stellen.

Die Walnüsse grob hacken und mit Mehl, Backpulver, gemahlene und gehackte Mandeln in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen.

Rapsöl, Eier und Zucker in eine Schüssel füllen und mit dem Mixer schaumig aufschlagen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zuerst die Mehlmischung und anschließend die geraspelten Möhren unterheben und in die vorbereitete Backform füllen.

Bei 180 Grad ca. 40–45 Minuten auf unterer Schiene backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten in der Backform ruhen lassen, anschließend auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig ab kühlen lassen.

Puderzucker und saure Sahne zu einem dickflüssigen Guss anrühren und den Kuchen damit bestreichen, sofort mit den gehackten Pistazien bestreuen und trocknen lassen.
Nehmt euch eine Tasse Kaffee und genießt mit mir zusammen ein Stück Kuchen 😉 Happy Birthday to me…

 

Bis bald, 
eure Sabsi