Happy Spring: Ein kleiner Kräutergarten für Balkon oder Terrasse

Das vergangene Wochenende war einfach wundervoll und hoffentlich ein kleiner Vorgeschmack auf einen tollen Sommer!

Sobald die Sonne scheint, hält mich nichts mehr in der Wohnung, ich muss einfach nach draußen und Vitamin D tanken! Am liebsten würde ich stundenlang im Garten Blumen pflanzen, Rasen mähen und natürlich in der Sonne braten. Da der Garten fehlt, bleibt nur der kleine Stadtbalkon übrig, der bei den ersten Sonnenstrahlen auch direkt auf Vordermann gebracht wurde. Nach einer ausgiebigen Putz- und Pflanzaktion bin ich zum Markt gefahren, habe frische Kräuter besorgt und einen kleinen Kräutergarten angelegt, der in dieser rustikalen Holzkiste seinen ganz besonderen Charme hat und man wesentlich länger Freude an den Kräutern habt.

Für einen kleinen Kräutergarten braucht Ihr:

eine Pflanzkiste (alte Holz- oder Weinkisten sehen ganz wundervoll aus)
feste Folie zum Auskleiden der Holzkiste
4–5 Kräuter nach Wahl (z.B. Basilikum, Rosmarin, Oregano, Thymian)
Blumenerde
etwas Rindenmulch (optional)
und schon gehts los:

Die Holzkiste mit der Folie auskleiden und die Erde einfüllen. Wenn Ihr euch für eine Pflanzkiste oder einen Pflanzkübel aus Kunststoff entscheidet, braucht ihr natürlich keine Folie.
Die Kräuter dekorativ anordnen und einpflanzen, ich habe neben einen kleinen Lavendelbäumchen noch Olivenkraut, Thai-Basilikum, scharfen Oregano und Mexikanische Minze gepflanzt. Es sind ganz wundervolle Kräuter für die Grill-Saison.

Scharfer Oregano passt z. B. ganz hervorragend zu Grillfleisch.

Kleine Frühkartoffeln waschen, mehrmals einstecken und mit Olivenkraut etwas Olivenöl und Meersalz mischen und in eine Auflaufform oder Grillschale geben und für ca. 15 Minuten im heißen Backofen bei 200 Grad oder auf dem Grill backen und mehrmals umdrehen. Dazu einen Kräuter-Dipp reichen und den Frühling genießen!

Frische Minze geht doch immer! Ob frisch als Tee aufgebrüht, um den Aperitif zu garnieren oder oder oder

Nach Lust und Laune mit Rindenmulch, weiße Steinen oder Terracottasplitt auffüllen, kleine Kräuterstecker oder Schilder zu den Kräutern stecken.

Die Kräuterkiste an ein halbschattiges Plätzchen stellen, regelmäßig gießen und sich nach Lust und Laune daran bedienen und erfreuen.


Ich wünsche euch viel Spaß beim Pflanzen und ein tolles (vielleicht) langes Wochenende!

Bis bald,
eure Sabsi

Vanille-Käsekuchen mit Waldbeeren Grütze – ein Rezept aus dem Räder Küchenkalender 2017

Wie immer gibt es zum Monatsende das Rezept aus dem Räder Küchenkalender. Es wird fruchtig mit einem cremigen Käsekuchen mit einer Waldbeeren Grütze.

Das August Rezept – Vanille Käsekuchen mit Waldbeeren Grütze und Cantuccini-Boden stammt von Markus dem Backbuben

Vanille-Käsekuchen mit Waldbeeren-Grütze und Cantuccini Boden
(für eine Kuchenform in 24 cm Standartgröße)

Für den Boden:
75 g Butter
200 g Cantuccini

Für die Füllung:
750 g Quark (40 %)
120 g Zucker
Schale einer Bio-Zitrone
2 TL Vanilleextrakt
Mark von einer Vanilleschote
3 Eier + 2 Eigelb

Für die Grütze:
250 g Johannisbeeren
250 g Kirschen
250 g Blaubeeren
400 ml Kirschsaft
30 g Speisestärke
4 EL Zucker
Mark von einer Vanilleschote

Zubereitung:
Legt den Boden einer Springform mit Backpapier aus (24 cm Durchmesser stellt die Form beiseite.  Heizt den Ofen auf 170 Grad Ober-Unterhitze vor.

Schmelzt die Butter in einem kleinen Topf und zieht den Topf dann vom Herd. Zerkleinert die Cantuccini in einem Mixer ganz fein und schütten sie dann in eine Schüssel. Gebt die geschmolzene Butter dazu und vermischt alles gut. Gebt die Masse in die Springform und drückt sie mit der Rückseite eines Löffels als Boden an.

Rührt in der Schüssel der Küchenmaschine Quark, Zucker, Zitronenschale, Vanillemark und Vanilleextrakt auf niedrigster Stufe glatt. Gebt dann die Eier und die Eigelbe dazu und verrührt nochmals alles auf niedrigster Stufe, bis alles schön verbunden ist. Nicht zu lange rühren.

Verteilt die Quarkmasse vorsichtig auf dem Keks-Boden und streicht die Oberfläche glatt. Backt den Käsekuchen auf mittlerer Schiene etwa 40-45 Minuten. Wenn ihr nach Ablauf der Backzeit an der Form leicht rüttelt darf die Mitte der Quarkmasse noch etwas wackeln. Schaltet den Ofen aus und lasst den Kuchen darin 10 Minuten stehen. Löst ihn dann mit einem glatten Messer vom Rand und lasst ihn im Ofen bei leicht geöffneter Tür komplett abkühlen.

Löst den komplett abgekühlten Kuchen aus der Form und stellt ihn auf eine Tortenplatte. Bereitet dann die Grütze zu: Wascht und putzt die Früchte, entsteint die Kirschen und zupf die Johannisbeeren mit einer kleinen Gabel von den Rispen ab. Mische den Kirschsaft mit Zucker, Stärke und Vanille- mark, bis alle Klümpchen gelöst sind. Kocht dann den Saft kurz auf und lasst ihn solange weiterköcheln, bis die Masse eindickt. Rührt dann mit einem Holzkochlöffel die Johannisbeeren, Kirschen und Blaubeeren unter. Gießt die Grütze dann über den Käsekuchen und garniert den Kuchen mit frischen Beeren.

Guten Appetit!

mmmhhh der Käsekuchen schmeckt einfach nach Sommer und mit diesem Beitrag verabschiede ich mich in den Sommerurlaub nach Bella Italia! Und wenn ich zurück komme, gibt es schon die ersten Herbstrezepte…

Habt es fein, bis bald
eure Sabs