Happy Easter: Bruchschokolade als Geschenkidee, Osterdekoration und eine neue Rubrik voller Rezeptideen

In den letzten Tagen habe ich hier einen regelrechten Backmarathon hingelegt, ich bin selbst am Samstagmorgen schon um 06.00 Uhr aufgestanden und habe Carrot Cake Waffeln, einen Wahnsinns guten Rüblikuchen und kleine fruchtige Kiwi-Desserts sowie knackige Bruchschokolade zubereitet. Die Waffeln und den Kuchen habe ich direkt für den Osterbrunch eingefroren. Die Bruchschokolade eignet sich toll als kleines Osterpräsent. Und ich freue mich, euch die ganzen Rezepte (für Ostern) in den nächsten Tagen hier zu zeigen 🙂 Die Osterrezepte der letzten Jahre habe ich euch in einer neuen Rubrik hier zusammengefasst.


Bevor es aber mit den kalorienreichen Glücklichmachern weitergeht, habe ich vorab ein paar Deko-Ideen zu Ostern für euch. Genau wie zu Weihnachten, ist bei mir dieses Jahr alles in Weiß, Gold und Schwarz gehalten. Daher wird hier momentan kräftig zur Spraydose gegriffen 😉 die kleinen goldenen Vasen standen schon etwas länger in Keller und haben durch den neuen Anstrich ihr Comeback erlebt.


Ich dekoriere hier momentan fast wöchentlich um – ein paar bemalte Ostereier da, ein paar frische Ranunkeln oder Tulpen da – und schon entsteht eine wundervolle Dekoration. Es ist so einfach, mit kleinen Frühlingsblumen eine tolle Osterkoration zu zaubern. Für die Puristen unter euch, passend zum Fest machen sich ein Bund Möhren samt Grün, toll als Dekoration in einer Vase 😉

Bruchschokolade ist total easy in der Herstellung und absolut umwerfend
im Ergebnis.

Bruchschokolade

2 Tafeln hochwertige Schokolade (hell oder dunkel)
gehackte Pistazien
getrocknete Heidelbeeren
Schaumgummi

Zubereitung:
Die Schokolade grob hacken und im heißen Wasserbad schmelzen.

Die flüssige Schokolade auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verstreichen und sofort mit gehackten Nüssen, getrockneten Früchten, Marshmellos oder anderen Schaumgummi belegen. Wenn die Schokolade ausgehärtet ist in kleine Stücke brechen und schön verpacken. Probiert auch dunkle Schokolade mit gesalzenen Nüssen, Brezeln, Rose Pfeffer, Chiliflocken, ganz nach Lust und Laune mit den Lieblingszutaten belegen.

 

Bis bald, 
eure Sabsi

Amarettotorte mit Mandeln passend zum Osterkaffee…

Na steht die Osterdekoration schon bei euch? Wisst Ihr schon, was Ihr feines zum Osterkaffee zaubert? Nein, dann hätte ich eine leckere Torte für euch. Mit saftigen Mandelböden und einer Kaffee-Amaretto-Buttercreme könnt Ihr zu Ostern glänzen. Üppig belegt mit reichlich Trüffeleier sieht sie doch einfach zum Anbeißen aus. Ich habe diese Buttercreme nach Linda Lomelino zum ersten Mal ausprobiert und so lecker sie ist, es reicht pro Person ein kleines Stück, um glücklich zu sein.

Amarettotorte mit Mandeln
(für eine 15er Springform)

Für die Böden:
75 g gemahlene Mandeln
4 EL starken Espresso
225 g weiche Butter
150 g Zucker
4 Eier
200 g Weizenmehl
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron

Außerdem:
3 EL starken Espresso und 2 EL Amarettosirup zum Tränken der Böden

Für die Buttercreme:
350 g weiche Butter
300 g Puderzucker
6 EL Sahne
5 EL Espresso
2 EL Amarettosirup (z.B. von Monin-Sirup)

Für die Dekoration:
Dunkle Ganache:
100 g Zartbitterschokolade
100 g Sahne

Außerdem:
100 g gehackte Mandeln
300 g Trüffeleier, Cappuccinomandeln, Möweneier (ich habe meine bei der Schoko-Dragee GmbH in Rhede gekauft)

Zubereitung:
Zwei Backformen einfetten und leicht mit Mehl bestäuben. Wenn Ihr nur eine Backform habt, könnt Ihr die Böden nach einander backen. Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.

Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier einzeln für mindestens eine Minuten unterschlagen. Mehl mit Backpulver, Natron und den gemahlenen Mandeln mischen und mit dem Kaffee unter die Eiermasse rühren bis ein glatter Teig entstanden ist. Den Teig auf zwei Backformen verteilen und glatt streichen. Die Böden ca. 25–30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen, herausnehmen und anschließend ca. 5–10 Minuten in der Form auskühlen lassen. Auf ein Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für die Buttercreme die Sahne mit dem Espresso und dem Amarettosirup verrühren. Die Butter hell und cremig aufschlagen. Den Puderzucker und die Espresso-Sahne abwechselnd unterrühren bis eine glatte Buttercreme entstanden ist.

Für die Ganache die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Die Sahne erhitzen aber nicht kochen. Die heiße Sahne über die Schokolade gießen und stehen lassen, nicht rühren! Nach 5 Minuten umrühren und zu einer Creme verrühren. Beiseite stellen bis sie fest genug zum Aufspritzen ist.

Die Tortenböden einmal waagerecht durchschneiden und den Deckel eventuell etwas begradigen. Den Espresso mit dem Amarettosirup verrühren und die Böden damit löffelweise tränken.

Den ersten Boden auf einen Tortenteller oder einer Tortenplatte legen und mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen. Den zweiten Torten- boden auflegen und mit einer weiteren Schicht Buttercreme bestreichen. Mit den restlichen zwei Böden so fortfahren. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Torte rundherum dünn mit der Buttercreme einstreichen (dies ist die Krümelschicht) und für weitere 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Mit der restlichen Buttercreme einstreichen. Den unteren Rand der Torte mit den gehackten Mandeln verzieren. Die Ganache mit einem Schneebesen zu einer glatten Creme aufschlagen und in einen Spritzbeutel füllen mit Sterntülle füllen. Kleine Tupfen auf die Torte spritzen und mit den Trüffeleier verzieren.

Bis zum Verzehr solltet Ihr die Torte kühl aufbewahren und ca. 30 Minuten vorher herausstellen, so hält sie sich mindestens 3 Tage. Ich habe zwar kein Foto vom Anschnitt, aber wer die Böden dünner backen möchte, kann die Torte auch in einer 20er Springform backen.

Habt einen sonnigen Sonntag!

Bis bald,
eure Sabsi