Mini Beeren-Buttermilch-Gugelhupf

Nachdem ich gestern den ganzen Tag im Keller verbracht habe und verschiedene Fotohintergründe gebastelt habe, geht es heute nach draußen!

Der Wettergott scheint es heute „GUT“ mit uns zu meinen und wir dürfen ein wenig Sommerfeeling genießen. Daher habe ich schnell ein paar saftige Mini Gugelhupfe gebacken, Eistee vorbereitet und schon sind wir startklär für ein kleines Picknick am See später.

Falls es bei euch heute auch sonnig und schön ist, backt doch einfach ein paar Mini Gugel und genießt die Sonne mit Freunden im Garten, bei einem Picknick, oder einfach nur so.

Beeren Buttermilch Gugelhupf
(für 6 größere bzw. 12 kleine Gugelhupfe oder Muffins
oder eine 15er Gugelhupfform)

150 g Butter + etwas Fett für die Form
225 g Mehl + 1 EL für die Form
50 g gehackte Mandeln + 2 EL für die Form
1 TL Backpulver
3 Eier
1 TL Vanillezucker
100 g Zucker
150 ml Buttermilch
75 g Johannisbeeren (gefroren)
75 g Heidelbeeren (gefroren)

Zubereitung:
Zuerst die Johannisbeeren und Heidelbeeren waschen, putzen und die Johannisbeeren mit einer Gabel von den Rispen streichen. Die Früchte ins Tiefkühlfach geben (so platzen sie beim Backen nicht) und ca. 1 Std. einfrieren.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne kurz anrösten und beiseite stellen. Die Backform fetten mit 1-2 Esslöffel der gehackten Mandeln bestreuen, mit Mehl ausstäuben und beiseite stellen.

Butter und Zucker schaumig schlagen die Eier einzeln gründlich unterrühren. Mehl, Backpulver, restliche Mandeln mischen und abwechselnd mit der Buttermilch unter den Teig rühren.

Die gefrorenen Beeren vorsichtig unter den Teig heben und auf die Backform verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten (je nach Backform) goldgelb backen. Stäbchenprobe machen und anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Habt den allerbesten Sonntag und genießt die Sonne!

Bis bald,
eure Sabsi

DIY – Fotohintergründe

Als (Food-)Blogger verändert man seinen Stil relativ schnell bzw.  braucht es meist auch etwas Zeit, bis man seinen eigenen Stil gefunden habt, in dem man sich auch wirklich wiederfinden kann. Zudem ändert sich natürlich auch automatisch „wenn gestern noch das rustikale Holzbrett voll im Trend lag, so ist es heute die Betonoptik oder der eher puristische Stil“. Zu Anfang fotografiert man meist einfach drauf los aber mit jedem neuen Beitrag steigert sich der Anspruch an einem selbst.

Wenn ich über meine Anfangsbeiträge und Fotos nachdenke, muss ich selber schmunzeln, was habe ich früher gestylt und drapiert um das Backwerk dann auch allen Perspektiven ablichten zu können.

Mittlerweile gefällt mir „weniger ist mehr“ einfach besser. Clean und dezent passt einfach besser zu mir. Und genau deswegen möchte ich euch auch meine aktuellen Fotohintergründe zeigen, wie ich sie selbst gebastelt habe und ein paar Tipps zum Nachmachen geben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und Materialien die sich alle als Hintergründe zweckentfremden lassen, ohne groß ins Budget zu fallen. Es gibt natürlich super schöne „Fotobackrounds“ online zu kaufen, diese sind aber meist auch nicht sehr preiswert. Zudem verpasst Ihr durch die Selbstgestaltung jedem Hintergrund eure eigene Handschrift.

Als Fotohintergünde eignen sich ganz wunderbar

  • verschiedene Mustertapaten in Stein- Holz- oder Fließen Optik
  • Folien in Marmoroptik
  • verwitterte Holzbretter bzw. Paletten (in Natur oder farblich gestrichen)
  • verschieden farblich und auf „Alt“ getrimmte Holzbretter (im Baumarkt gibt es z.B. kleiner Regalböden aus Holzpaneele hier)
  • Vinylplatten in Fliesen- Stein- oder Holzoptik
  • Laminat (davon rate ich aber eher ab, da die Holzstruktur auf Fotos sehr künstlich wirkt)
  • Hintergründe mit Putz Optik
  • Hintergründe mit Effektlack
  • Hintergründe in Beton Optik

Schaut euch einfach mal im Baumarkt um, ich habe einen Verkäufer nett gefragt ob ich von einigen Tapeten Probestücke bekommen könnte. Aber vorsichtig, die Mitarbeiter kennen uns Blogger wohl 😉 Man bekommt teilweise nur sehr kleine Probestücke die dann Fotohintergrund unbrauchbar sind. Zudem solltet Ihr nicht direkt mit 4-5 Mustertapeten ankommen…

Wer Mustertapeten verwenden möchte, der sollte sie mit Klarsichtfolie auf die die MDF oder Sperrholzplatte kleben, dann ist sie vor Wasser und Flecken geschütz und kann abgewischt werden.

Folien in Marmoroptik gibt es im Baumarkt oder online zu kaufen.

Vinylplatten in Stein oder Holzoptik sind sehr schön aber relativ teuer und Ihr braucht mindestens zwei bis drei Musterplatten um die passende Größe für einen Fotohintergrund zu erhalten.

Da ich kein speziellen Raum zum Fotografieren habe bzw. die Wohnung nicht so lichtdurchflutet ist, dass ich in jedem Raum fotografieren könnte, entstehen die Bilder meist in der Küche  (aktuell fast ausschließlich) vor meiner neu gestalteten Betonwand, die ich so sehr liebe. Und genau diese Wand hat mich dazu getrieben, neue Hintergründe in Betonoptik, in Putzoptik und mit Effektlack zu gestalten.

Zum Selbstgestalten

habe ich folgendes Material benutzt:

  • Sperrholzplatten (60×80 cm)
  • Vollton- Abtönfarben (in weiß, schwarz, Okar)
  • Kupfer als Acrylfarbe da Lacke nicht so stark decken
  • Spachtelmasse (z.B. Moltofill Spachtelpulver oder Fertigspachtel)
  • Spachtelwerkzeug (Universalspachtel und Flächenspachtel)
  • Kleine Farbwalzen (für Vollton- Abtönfarben)
  • Kleine Schaumstoffwalzen (für Lackfarben und zum trocken rollen)
  • Alter Teller oder Farbpalette zum Anmischen der Farben
  • Alter ausgedienter Lederlappen (eignet sich toll für Roll- und Wischtechnik)
  • Haushaltsschwamm (für Tupftechnik und um einen schönen Farbverlauf zu erzielen)

Vollton- Abtönfarben aus dem Baumarkt sind wesentlich günstiger als Acrylfarben aus dem Bastelbedarf. Ihr könnt natürlich auch Lacke verwenden, solltet dann  aber darauf achten das Ihr diese in Matt kauft, da sie sonst beim Fotografieren zu stark reflektieren. Ich habe eine große Flasche Abtönfarbe in Weiß und jeweils eine kleine Flasche in Schwarz und in Okar gekauft.  Metallicfarben wie z.B. Kupfer solltet Ihr allerdings am besten als Acrylfarbe kaufen, da die Lacke für die Wandgestaltung in Rostoptik ziemlich teuer sind und eher als Effektlack gedacht sind und dann kaum Deckkraft haben.

Spachtelmasse um Platten mit Putzoptik zu gestalten, könnt Ihr als Fertigspachtel (eine Tube ca. 500 g reicht für eine Holzplatte) oder als Pulver (eine Packung á 500 g reicht für ca. drei Holzplatten) kaufen.

 

So gestaltet Ihr einen Hintergrund in Putz- oder Betonoptik

Um die Platten in Putzoptik zu gestalten diese zuerst in Weiß grundieren und ca. 1 Std. trocknen lassen. Anschließend die Spachtelmasse nach Packungsanleitung anrühren und mit dem Flächenspachtel auftragen und die gewünschte Struktur ausarbeiten. Mindestens 4 Stunden trocknen lassen.

Jetzt habe Ihr die Wahl, entweder mit weißer Abtönfarbe streichen, trocknen lassen und schon habt Ihr einen rustikalen Fotohintergrund oder weiß und schwarz in verschiedenen Dunkel-, und Hell-, grautönen anmischen und den Hintergrund damit in Beton Optik gestalten. Anschließend mit der trockenen Schaumstoffwalze über die noch feuchte Platte rollen, dadurch wird die überschüssige Farbe aufgenommen und es entstehen automatisch einige Schatten um den Hintergrund mehr Lebendigkeit und Tiefe zu verleihen. Um noch mehr Tiefenwirkung einzuarbeiten und dem Hintergrund mehr rustikale „Beton Optik“ zu verleihen, ganz wenig schwarze Farbe auf dem Haushaltsschwamm verstreichen, so das der Schwamm fast trocken ist und ganz leicht ohne Druck Stellenweise über die Platte streichen. Anschließend erneut mit der Schaumstoffwalze über die Platte rollen um den die Farbverläufe zu vermischen. So wirken sie eben mäßiger.

Fotohintergrund in rustikaler Rostoptik

Streicht die Holzplatte mit schwarzer Abtönfarbe und lasst sie trocknen. Anschließend die Spachtelmasse nach Packungsanleitung anrühren und mit dem Flächenspachtel NUR Stellenweise auftragen, ausarbeiten und die Struktur leicht auf die nicht gespachtelten Stellen verstreichen um weiche Übergänge zu schaffen. Mindestens 4 Stunden trocknen lassen. Da die Spachtelmasse weiß wird beim trocknen und der restliche Hintergrund schwarz gestrichen ist, erzielt Ihr beim nächsten Anstrich mit der Kupferfarbe automatisch eine unterschiedliche Tiefenwirkung. Tragt die Kupfer-farbe großzügig mit der Schaumstoffwalze auf, anschließend stellenweise nass in nass etwas Schwarz mit der Schaumstoffwalze oder dem Haushaltsschwamm einarbeiten. Mit einer trockenen  und sauberen Schaumstoffwalze die komplette Platte in unregelmäßigen Richtungen abrollen. Für den letzten Schliff jetzt wieder etwas schwarze Farbe auf dem Haushaltsschwamm geben, so dass der Schwamm fast trocken ist und ganz leicht ohne Druck nur über die gespachtelten Stellen streichen. Anschließend erneut mit der Schaumstoffwalze über die Platte rollen um den die Farbverläufe zu vermischen. So wirken sie eben mäßiger.

Achtet bei der Gestaltung der Hintergründe auch darauf, dass die Fotos einiges an Farbe „schlucken“. Je nach Lichteinfall verändert sich die Farbe und die Struktur kommt stärker oder weniger durch.

Da das Wetter aktuell ja alles andere als Badetauglich ist (zumindest bei uns) ist es die perfekte Freizeitgestaltung 😉 Seit kreativ und probiert doch mal euren eigenen Fotohintergrund aus.

Viel Spaß beim nachmachen und ausprobieren.

Bis bald,
eure Sabsi