Simple Food-Ideas: Spargel-Kartoffel-Salat so grün, gesund und absolut köstlich

Den Frühling schmecken, sehen, hören und riechen… eine der schönsten Zeiten, wenn alles blüht und wächst. Es gibt frischen Spargel, sauren Rhabarber und jede Menge süße Erdbeeren. So langsam sprießt der erste Salat aus dem Kräuterbeet und wartet nur darauf zu köstlichen Frühlingsgerichten verkocht und verarbeitet zu werden. Zur Zeit ist das Wetter zwar noch immer alles andere als frühlingshaft, aber das hält mich nicht davon ab, etwas Farbe in die Küche zu bringen. Bei uns gibt es zur Zeit mindestens einmal die Woche Spargel – frischen grünen Spargel vom Erdbeer- und Spargelhof versteht sich – den weißen lasse ich strickt liegen und dürfen gern die anderen essen ;-). Den Spargel gibt es als Pasta, Salat – oberköstliches Pesto zum Abendessen – oder ganz klassisch mit jungen Kartoffeln. Naja, fast klassisch, bei uns kommt noch haufenweise Grünzeug aus dem eigenen Kräuterbeet dazu und wird als köstlichen Spargel-Kartoffel-Salat serviert.

Portulak schmeckt nussig-säuerlich, enthält viele Vitamine und gesunde Fettsäuren. Das Wildgemüse enthält viele Vitamine, ätherische Öle und blutreinigende Omega-3-Fettsäuren. Ebenso passt Kapuzinerkresse ganz wundervoll in den Salat, sie schmeckt würzig aromatisch und die enthalten gesunde Senföle, die bei Erkältungskrankheiten gegen Viren, Bakterien und Pilze helfen. Da der gesäte Portulak noch nicht erntefähig ist, habe ich auf Babyspinat und Feldsalat zurückgegriffen und mit der Kapuzinerkresse vermischt. Ihr könnt aber auch Rucola oder Pflücksalat verwenden. Ganz nach eigenem Gusto und was das Gemüsebeet her gibt. Wenn der gepflanzte Pak Choi sich weiterhin so gut entwickelt, werde dieses Jahr noch zur Gärtnerin des Jahres auf meinen 5 qm Stadtbalkon… 😉

Aber grundsätzlich braucht es nicht viele Zutaten und gerade mal 20-30 Minuten Zeit, um eine/diese köstliche Mahlzeit auf den Tisch zu stellen. Und dieser Spargel-Salat ist so köstlich und jede Mühe wert. Probiert ihn aus.

Spargelsalat mit Kartoffeln

(für ca. 4 Personen)

  • 500 g grünen Spargel
  • 500 g junge kleinere Kartoffeln (z.B. Drillinge oder Annabell)
  • Braune Champignons
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2-3 Zweige frischen Thymian (sehr lecker die Sorte Zitronenthymian)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 50 g Pflücksalat oder Feldsalat
  • 50 g Babyspinat
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • selbstgem. Dukkah Gewürz: (1 x TL Sesam hell, 1 TL Sesam schwarz, 1 TL Meersalz, 1 TL bunten Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Majoran, 1 TL Thymian, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL Koriander)
  • 50 g Parmigano

Für das Dressing

  • 8 EL Olivenöl
  • 2-3 EL Aceto Bianco
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Apfelsaft
  • Meersalz / Pfeffer aus der Mühle
  • ggf. 1/2 TL Honig

Zubereitung:

Für die Kartoffeln habe ich aus folgenden Gewürzen: 1 x TL Sesam hell, 1 TL Sesam schwarz, 1 TL Meersalz, 1 TL bunten Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Majoran, 1 TL Thymian, 1 TL Paprikapulver edelsüß, 1 TL Koriander eine schnelle Gewürzmischung – ähnlich der Dukkah Gewürzmischung – zusammen gemischt. Geht ganz schnell und kann auch super auf Vorrat zubereitet und in einem Schraubglas aufbewahrt werden.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Kartoffeln waschen, schälen und anschließend halbieren (Drillinge können direkt mit Schale zubereitet und verzehrt werden) in einer Schüssel mit 2-3 EL Olivenöl beträufeln und mit 1-2 TL der Gewürzmischung bestreuen. Gründlich vermischen, auf der einen Hälfte des Backleches verteilen (Auf der anderen Hälfte kommen später die Champignons) und für ca. 15-20 Minuten bissfest backen, dabei hin und wieder umrühren.

Die Champignons mit einer Gemüsebürste abbürsten und vierteln. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Spalten schneiden. Thymian waschen und trocken schütteln. Champignons mit Zwiebeln und Thymianzweige in eine Schüssel geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Vermischen und auf die andere Hälfte des Backblechs (neben den Kartoffeln) verteilen und die restlichen 10-15 Minuten backen. Ebenfalls hin und wieder umrühren.

Den Spargel waschen und von den holzigen Enden befreien, grüner Spargel braucht in der Regel nicht geschält werden. Die Spargelspitzen abschneiden und beiseitelegen, restliche Spargelstangen in mundgerechte Stücke schneiden. Etwas Olivenöl in der Pfanne erhitzen und die Spargelstangen bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen und die Spargelspitzen zugeben, für weitere 2-3 Minuten braten. Wer mag gibt noch 1 EL Trüffelbutter in die Pfanne und schwenkt die Spargelspitzen darin.

Für das Dressing alle Zutaten in einen Schraubglas füllen und kräftig schütteln. Fertig

Parmigano grob raspeln.

Kartoffeln, Champignons und Zwiebeln zusammen mit den Babyspinat, Salat und Spargel in eine große Salatschüssel füllen und vorsichtig vermengen. Mit dem Dressing beträufeln und genießen.

Lasst es euch schmecken und genießt den Frühling/Frühsommer oder einfach die wundervolle Zeit und habt eine entspannte Woche.

Eure Sabsi

P.S. Ich kann gar nicht verstehen, wie man schon im März – bei schönstem Sonnenschein – auf die Idee kommen kann Himbeer-, Brombeer-, und Erdbeerpflanzen und sämtliche Kräuter bestellen kann… Ich muss wohl ganze 5 Minuten zu lange in der Sonne gestanden haben. Kein Wunder das ich anschließend den grööößten Reinfall erlebt und völlig enttäuscht von der Onlinebestellung war: Eine der drei Himbeerpflanzen ist völlig tot und vertrocknet, die Erdbeerpflanzen kamen verschimmelt an, sodass nur zwei von drei Minipflänzchen überhaupt zu sehen waren und mittlerweile die zweite auch die einzigen zwei vorhandenen Blätter hängen lässt. Die Brombeere wurde gar nicht erst geliefert und die anderen Blumenpflanzen tristen ihr Dasein. Sehr schade und diese Pflanzen sollen aus einer spitzen Gärtnerei kommen. Einmal und nie wieder. Kurzerhand habe ich mich entschlossen, den Naschgarten um einen kleines feines Kräuterbeet mit Zitronenthymian, Kapuzinerkresse und Gewürz-Lorbeer zu erweitern. Zusätzlich habe ich noch Portulak ausgesät und auf den knackigen Pak Choi freue ich mich schon. Fehlt eigentlich nur das aromatische Pilzkraut um den kleinen Stadt-Balkon zum Duften bringen – neben den neu gepflanzten Erdbeeren und der traurigen Himbeere, die noch ums Überlegen kämpft…

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