Ein Sommer ohne Italien, dafür mit ganz viel Dolci

Dieses Jahr ist ein ganz anderes und dieser Sommer ist ein ganz anderer. Ungewohnt. Anders. Aber voller Möglichkeiten! Es ist dieses Jahr der erste Sommerurlaub seit über 10 Jahren, in dem wir im Juni nicht nach Italien gefahren sind. Uns trotz Herzschmerz und großem Fernweh aber ganz bewusst dagegen entschieden haben.

Ein paar Tage an der Nordsee können ja auch entspannend sein. Es gibt Wasser, es gibt Sand. Und es ist die Nordsee. That´s it!

Anstatt in einer traumhaften Kulisse umgeben von rauen Bergen und glitzerndem Wasser das entspannte la dolce vita zu genießen, haben wir die ersten lauen Sommerabende ganz nach Aperetivo Kultur mit bestem Limoncello Spritz, reichlich Pizza, Pasta und ganz viel Dolci 😉 zu Hause zelebriert. Einfach nur den Moment und einen ganz anderen Urlaub genossen!

Getreu dem Motto: Wenn ich schon nicht die besten Cantuccini zum Espresso in Italien genießen kann, dann backe ich Sie eben selbst und genieße sie, als ob ich in Italien wäre! An dieser Stelle müsste ich jetzt eigentlich schreiben, dass ich in einem unserer zahlreichen Italien Urlaube ein Geheimrezept von einer kleinen Nonna aus der Toskana bekommen habe und sie die besten Cantuccini ganz Italien bäckt, ich euch das Rezept aber leider nicht verraten darf. So, würde es sich doch total romantisch und glaubwürdig anhören, oder? In Wirklichkeit aber habe ich gegoogelt und irgendwann einfach alle benötigten Zutatendie ich in der Küchenschublade gefunden habein eine Schüssel geworfen und einen wundervollen Cantuccini Teig geknetet, ohne zu wissen, ob es wirklich funktioniert. Warum ich sie nicht schon viel früher gebacken hab, weiß ich gar nicht, selbstgebacken schmecken sie fast noch besser! Nein, sie schmecken so viel besser, dass ich sie in den 14 Tagen, gleich dreimal nachgebacken habe!

Die Cantuccini sind schnell gemacht und man hat den Vorteil, beim zweiten Backvorgang selbst entscheiden zu können, wie kross oder wie soft sie gebacken werden sollen.

Toskanische Cantuccini
(für ca. 40 Stück)

275 g Mehl
200 g Zucker
60 g Butter
2 Eier (Gr. M)
1 TL Backpulver
3-4 Spritzer Bittermandelaroma
1/2 Mark einer Vanilleschote
200 g Mandeln

Zubereitung:
Ob Ihr für die Cantuccini geschälten oder ungeschälten Mandeln verwendet, ist Euch überlassen. Mit geschälten Mandeln sind sie wohl etwas feiner.

Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine oder den Händen verkneten. Anschließend zu einer großen Rolle formen und für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Währenddessen ein Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Die Teigrolle teilen und in zwei gleichgroße Rollen formen, nebeneinander auf das vorbereitete Backblech legen und im Backofen bei 180 Grad ca. 15–20 Minuten backen.

Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und die Rollen jeweils in gleichgroße fingerdicke Scheiben schneiden. Die Cantuccini auf dem Backblech verteilen und erneut bei 180 Grad ca. 5–10 Minuten goldbraun backen.


Übrigens; wer eher softe Cantuccini mag, kann auch auf den zweiten Backvorgang verzichten und die softe Variante genießen. Der zweite Backvorgang sorgt für das charakteristische krosse Gebäck. Die Cantuccini schmecken auch mit ein paar Schoko Tröpfchen im Teig sehr sehr lecker. Pistazien passen auch sehr gut!

Probiert sie unbedingt aus!

Eure Sabsi

Ich wünsche Euch einen ganz besonders schönen Sommer!

P.S. Ich habe auch softe Amarettinikekse gebacken, die Konsistenz und der Geschmack sind aber noch nicht perfekt, sodass ich euch das Rezept noch nicht verraten kann…

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