Detox Deluxe mit hausgemachten Rohkostsäften – I love it!

Zu Jahresbeginn stehen neben der Grippewelle die guten Vorsätze hoch im Kurs: Sport, Me Time, Achtsamkeit und und und. Auch wenn sie leider meist nicht lange anhalten und dem Alltagstrott zum Opfer fallen, etwas Gutes haben sie auf jeden Fall: Wir achten mehr auf uns, unserem Körper und unserer Gesundheit Es ist wie der Neujahrsputz nach den Weihnachtstagen, wo voller Tatendrang der gesamte Kitsch in den Keller verräumt, Schubladen ausgemistet, Kleiderschränke aussortiert und sich von alten (unbeliebten) Dingen getrennt wird. Es ist fast schon meditativ und berauschendwenn die Wohnung anschließend total clean und frisch erstrahlt, man sich am liebsten im Kreis drehen und tief durchatmen möchte und das Gefühl von völliger Leichtigkeit genießt. Es ist so inspirierend, dass mir dabei meist die besten Ideen einfallen 😉

Nachdem die eigenen vier Wände auf Hochglanz poliert waren, wollte ich auch meinem Körper etwas Gutes tun und ihm einen ordentlichen Grundputz Vitaminkickohne Botox versteht sich 😉verpassen, sodass er sich total frisch und clean anfühlt. Da sich gerade zu Jahresbeginn alles um gesunde Ernährung, clean eatingFastenkuren usw. drehthatte ich Lust, endlich mal eine Saftkur auszuprobieren. Dabei ging es mir nicht darum an Gewicht zu verlieren, sondern um einen Frische-Kick für meinen Körper.

Also musste dringend ein neuer Entsafter her – in den Schränken war ja wieder genug Platz für massenweise Saftflaschen und einer neuen Küchenmaschine 😉

Zum Testen wäre bestimmt auch eine Saftkur von verschiedenen Anbietern die zeitsparende und preiswertere Alternative gewesen, aber das wäre nicht ich, ich wollte einfach selbst entscheiden:

1. Wie lange ich die Kur durchführe: da mir 3 Tage waren zu wenig erschienen und 7 Tage zum genannten Zeitpunkt nicht durchführbar waren (wir waren zu einer Gala eingeladen), wollte ich flexibel sein.

2. Außerdem wollte ich gern selbst entscheiden, welchen Saft und in welcher Menge ich trinke.

3. Wollte ich mich selbst vielleicht auch etwas pushen: Wenn man sich schon einen teuren Entsafter kauft, sollte dieser auch genutzt werden, und zwar nicht nur für eine Fastenkur 😉

Und eins vorweg, ich liebe ihn seit der ersten Minute!

Nach tagelangen Recherchen und etlichen Vergleichen habe ich mich für einen hochwertigen Slow Juicer, einem Entsafter mit Kaltpressverfahren entschieden. Der Vorteil, der Saft wird durch das langsame Arbeiten der Presswalzen kalt gepresst, es entsteht weniger Hitze und es gelangt weniger Sauerstoff in den Saftdadurch bleiben wesentlich mehr Vitamine, Mineralien und Nährstoffe enthaltenum die es bei einem gesunden Saft schließlich geht. An dieser Stelle möchte ich betonen, das ich hier nur MEINE Erfahrungen (m)einer Saftkur teile und keine Ernährungsexpertin bin! Im Gegenteil, ich bin ziemlich entspannt an die Sache rangegangen, habe tonnenweise Obst und Gemüse eingekauft und mich bei der Kreation der Säfte lediglich von einigen Rezepten inspirieren lassen, ohne auf den benötigten Tagesbedarf an Nährstoffen und Mineralien zu achten. Wer sich für eine gesunde ausgewogene Saftkur interessiert, sollte sich hier lediglich Rezep Inspirationen holen und sich ggf. von einer Ernährungsexpertin beraten lassen oder dies unter ärztlicher Anleitung durchführen. Übrigens, eine Saftkur hat nichts mit einer Diät zu tun, sondern wirkt entschlackend und reinigend und gibt den Körper einen absoluten Vitaminkick! Zudem ist eine gewisse Vorbereitung auf die Saftkur ratsam. Dazu später aber mehr.

Insgesamt habe ich die Kur beim ersten Mal 5 Tage durchgeführt und war total überrascht, dass ich weder Hungergefühl noch sonstige Nebenwirkungen einer Fastenkur hatte. Im Gegenteil, ich habe mich total super gefühlt und hätte gern noch weitergemacht aber die nächste Saftkur ist schon in Planung und bis dahin trinke ich regelmäßig einen frisch gepressten Saft.

Mein Lieblingssaft schmeckt so unfassbar lecker, dass ich ihn fast täglich trinke. Er schmeckt total erfrischend, fast wie süßsaure Limo und wird im Sommereisgekühltmit einem Schuss Sprudelwasser der absolute Hit!

No. 1 „The Sunshine“
(ergibt ca. 300 ml Saft)

2 große süßsaure Äpfel (z.B. Welland)
1/2 – 1 Zitrone (je nach Geschmack)
3 Scheiben Ingwer
4 Zweige frische Minze

Zubereitung:

Da ihr jegliches Obst und Gemüse mit Schale entsaften könnt, solltet Ihr beim Kauf auf Bioqualität achten, es sollen ja nur Vitamine und Mineralien in den Saft kommen.

Das Obst und Gemüse waschen und entsprechend vorbereiten: Je nach Entsafter werden Obst und Gemüse in grobe Stücke geschnitten. Zitronen, Limetten und Orangen in Bioqualität könnten natürlich auch komplett mit Schale gepresst werden, da die Schale aber viele ätherische Öle enthält, sollte diese nur begrenzt und nach Geschmack verwendet werden. Ingwer entsafte ich immer komplett ungeschält, d. h. mit der Schale. Die Minze waschen und trocken schütteln, anschließend etwas zerrupfen und mit Stiel in den Entsafter geben. Ich entsafte weiche und harte Zutaten auch immer abwechselnd so verstopft nichts.

Beim Geschmack der Säfte ist natürlich die Größe von Obst und Gemüse zu berücksichtigen. Es kann sein, dass Ihr noch einen 1/2 Apfel mehr pressen wollt oder lieber eine ganze Zitrone verwenden möchtet. Probiert es einfach aus, der eigene Geschmack ist hier ausschlaggebend.

Wenn alle Zutaten entsaftet sind, den Saft umrühren, sodass sich alle Aromen vermischen. Der Sonnenschein schmeckt pur oder mit einem Schuss Sprudelwasser super lecker und gibt Eurem Körper einen richtigen Kick und stärkt Eure Abwehrkräfte durch die Zitrone und den Ingwer.

Der Saft kann natürlich auch in Glasflaschen abgefüllt im Kühlschrank aufbewahrt werden, da er roh gepresst ist, sollte er aber nicht länger als 2 Tage aufbewahrt werden. Ich habe beim Entsaften immer direkt für 1–2 Tage auf Vorrat produziert und die Säfte im Kühlschrank aufbewahrt.

Da dieses Thema wirklich sehr spannend ist, habe ich mir überlegt mehrere Beiträge darüber zu schreiben und sie Euch mit meinen neuesten Saftkreationen zu versüßen, man muss ja nicht zwingend eine Kur machen, um leckeren Saft zu trinken. Habt Ihr schon mal frischen Ananassaft getrunken, ein TRAUM!

Teil 1. Was bewirkt eine Saftkur. Für wenn ist sie geeignet?

Teil 2. Wie führe ich eine Saftkur bestmöglich durch?

Teil 3. Was benötige ich an Equipment für eine Saftkur?

Teil 4. Was kann ich alles mit einem Slow Juicer machen (außer Saft ;-))?

Wenn Ihr also Fragen oder Anregungen habt, schreibt mir gern, ich freue mich auf viele Kommentare.

Eure Sabsi

 

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