Herbstzeit ist Eintopfzeit – Bunt und wärmend sind sie DAS perfekte Soulfood an grauen Herbsttagen

Eigentlich könnte ich jetzt schreiben, dass dies mein 501. Beitrag auf dem Blog ist und ich vergessen hatte, den letzten Post mit Konfetti und Trommelwirbel als 500. Beitrag anzukündigen. Na ja, ist auch nicht so wichtig. Viel lieber möchte ich über mein liebstes Herbst-Food schreiben und euch einen bunten Herbsteintopf präsentieren. Feiern können wir ja später immer noch 😉

Kräftige Suppen und wärmende Eintöpfe sind mein absolutes Lieblingsessen im Herbst. Ich freue mich meist im Spätsommer schon auf die ersten bunten Eintöpfepures Soulfood für die ersten Regentage und perfekte Seelenwärmen für die grauen Wintermonate. Unkompliziert, sättigend und am 2. Tag schmecken sie meist noch besser. Sie sind schnell und einfach in der Zubereitung und perfekt geeignet als Restverwertung. Oftmals kommt einfach rein, was schmeckt und wenn etwas fehlt, fällt es gar nicht auflecker wird er trotzdem!

 

In der kalten Jahreszeit habe ich für schnelle Eintöpfe immer einen Vorrat an selbst gekochter Gemüse- und Fleischbrühe im Tiefkühler.

Übrigens, koche ich meine Gemüsebrühe und meinen Fond fast ausschließlich aus Gemüseresten und Schalen, die beim Kochen anfallen. Dazu einfach die Endstücke und Schalen von Wurzelgemüse wie Karotten, Sellerie, Lauchzwiebeln, Petersilienstiele, Zwiebelschalen usw. in einem Gefrierbeutel oder Behälter geben und einfrieren, die Reste immer wieder hinzugeben und sammeln. Wenn genug Gemüseabfälle zusammen-gekommen sind, die Schalen in einem Topf geben, ca. 1–2 Liter Wasser zugeben und mindestens 45 Minuten köcheln lassenwer mag gibt noch eine Knoblauchzehe dazu. Nach dem Kochen durch ein Sieb gießen und die Schalen entsorgen. Die Gemüsebrühe mit Salz und Pfeffer abschmecken und erneut kurz aufkochen. Wichtig das Salz erst nach dem Kochen der Brühe zugeben, so entfaltet sich wohl der Geschmack besser. Anschließend die Brühe direkt weiter verwenden oder in Einmachgläser füllen und bis zum Gebrauch einfrieren. Ich habe immer eine kleine Weck-Bottle, für Saucen und Schmorgerichte im Kühlschrank stehen.

Das Rezept für meine Fleischbrühe habe ich hier schon einmal aufgeschrieben.

Meine Eintöpfe entstehen meist nach Gefühl und ohne genaue Grammanzahl, mein Mann musste schon schmunzeln, als ich die Zutaten für den Herbsteintopf auf einmal abgewogen habe, um alles fein säuberlich aufzuschreibener darf nämlich immer die Zwiebeln schälen und das Gemüse schnippeln 😉

Bunter Herbsteintopf
(für ca. 4 Personen)

 

250 g Zwiebeln
250 g kleine Kartoffeln mit Schale (z.B. Drillinge)
250 g Karotten
400 g Chorizowurst
250 g Champignons
400 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
800 g gestückelte Tomaten im Saft (aus der Dose)
3-4 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
Gewürze:
1 TL Paprikapulver Edelsüss
1 TL geräuchertes Paprikapulver
1-2 TL Oregano
1 Lorbeerblatt
Salz / Pfeffer

Zubereitung:

Die Chorizo Wurst in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Die Karotten waschen, schälen und in Scheiben schneiden. Die kleinen Kartoffeln waschen und mit der Schale in dicke Scheiben schneiden.

Knoblauch schälen, durch eine Knoblauchpresse drückenalternativ mit einer Prise Salz bestreuen und auf einem Küchenbrett mit einem Messer zerdrücken und fein verreiben. Die Gewürze (Paprika und Oregano) in einer kleinen Schale vermischen und beiseite stellen.

Einen großen (hohen) Topf ohne Öl erhitzen und die Chorizo Wurst darin von beiden Seiten bei mittlerer Hitze anbraten und herausnehmen. Die Zwiebeln und den Knoblauch in dem ausgetretenen Bratfett der Chorizo geben und glasig braten. Die Kartoffeln und die Karotten zugeben und unter Rühren kurz anschwitzen. Das Tomatenmark einrühren, ebenfalls kurz mit anschwitzen und mit den gestückelten Tomaten aus der Dose ablöschen. Anschließend die Gewürze, die gebratene Chorizo Wurst zugeben und umrühren. Die Brühe zugießen und für ca. 1 Stunde auf kleiner Hitze mit Deckel köcheln lassen. Hin und wieder mal umrühren.

Die Champignons putzen, vierteln und nach ca. 1 Stunde in den Eintopf geben und für ca. 30 Minuten weiter köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Dazu schmeckt frisches Brot sehr gut. Lasst es euch schmecken.

Eure Sabsi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.