Ich hab´s schon wieder getan… Granola oh du mein Liebling

Momentan findet man in jeder Zeitschrift mindestens einen Artikel über vegetarisches Kochen und Backen in Verbindung mit Chia-Samen, Quinoa, Amarant usw. Der Getreide-Trend 2014!

Als ich letztens im Bioladen war und mein geliebtes Kokosöl gekauft habe, habe ich mich mit diesen „Neuheiten“ mal ein wenig mehr beschäftigt.

Falls Ihr Amarant usw. noch nicht kennt, habe ich hier mal eine kleine Erklärung zusammen gestellt:

Amarant:  die Eiweißquelle der Azteken. „Amaranth zählt zum sogenannten Pseudogetreide: Seine Körnchen sehen auf den ersten Blick aus wie Getreide, haben einen ähnlichen Nährwert und können ähnlich zubereitet werden – trotzdem handelt es sich nicht um Getreide, sondern um die Samen eines Fuchsschwanzgewächses. Amaranth wurde schon vor 3.000 Jahren in Mittel- und Südamerika angebaut. Die Azteken hielten die Pflanze für heilig und benutzten sie als festen Bestandteil ihrer Götterdienste. In seinen Herkunftsländern (Mittel- und Südamerika, Indien und andere asiatische Länder) gilt Amaranth seit damals aber vor allem als wichtiges Grundnahrungsmittel“. (Qualle: Eatsmarter)

Quinoa: Reis der Inkas. „gilt als sogenanntes Pseudogetreide – das heißt, es hat vieles gemeinsam mit echtem Getreide, zählt aber botanisch zu den Gänsefußgewächsen und ist eng verwandt mit Spinat, Mangold und Roter Bete. Herkunft: Die Pflanze stammt aus den Anden, hat aber auch bei uns wilde Verwandtschaft wie zum Beispiel den „Guten Heinrich“, die „Melde“ oder den „Queller“. Zu Zeiten unserer Urgroßeltern waren diese Pflanzen noch bekannt und buchstäblich in aller Munde; ihre jungen Sprosse wurden und werden als Gemüse oder Salat gegessen. Auch in seiner Heimat Südamerika schätzt man die zarten Blätter der Quinoa-Pflanze, vor allem aber ihre nahrhaften Samen gehören dort seit stolzen 6000 Jahren zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, das sich auch arme Menschen leisten können. Denn Quinoa wächst und gedeiht selbst in sehr hochgelegenen Gebieten, auf wenig fruchtbarem Boden sowie bei Hitze und Trockenheit gut. Bei uns ist das Pseudogetreide erst seit einigen Jahren richtig am Start. Sie finden Quinoa – meistens aus Südamerika – in Bioläden und Reformhäusern“. (Quelle: Eatsmarter)

Chia-Samen: „Superfood, Abnehmwunder, Eiweißbombe: All das und vieles mehr sagt man Chia-Samen nach, um die sich nicht nur bei Veganern neuerdings eine Art Kult entwickelt. Fakt ist: Einige der angeblich sensationellen Eigenschaften zeichnen Chia-Samen tatsächlich aus, andere werden eher übertrieben. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, die bei uns noch neuen Samen der zu den Lippenblütlern zählenden Chia-Pflanze mal zu probieren.
Die ursprüngliche Heimat von Chia-Samen liegt Mexiko, Süd- und Mittelamerika. In den Anden-Ländern sind Chia-Samen bereits seit etwa 5.000 Jahren bekannt und beliebt; schon die legendären Maya setzten sie als Lebens- und Heilmittel ein und gaben ihnen den Namen: „Chia“ hieß in der Maya-Sprache so viel wie „Kraft“.
Besonders beliebt ist in den Herkunftsländern eine Art Energy-Drink namens „Iskiate“ aus Chia-­Samen, die man in Frucht­ oder Gemüsesaft einrührt und 10 Minuten quellen lässt“. (Quelle: Eatsmarter)

Couscous: Der Alleskönner aus Afrika
„(auch Kuskus oder Cous-Cous genannt) hat in Nordafrika und Vorderasien ungefähr die gleiche Bedeutung wie bei uns Kartoffeln und kommt als Grundnahrungsmittel fast täglich auf den Tisch. Kein Wunder, denn der Klassiker aus zu winzig kleinen Kügelchen zerriebenem Grieß gilt mit Recht als ausgesprochen nahrhaft, lecker und obendrein günstig. Je nach Land oder Region kann die Basis dafür ein anderes Getreide wie zum Beispiel Weizen, Gerste oder Hirse sein. Am gebräuchlichsten und bei uns hauptsächlich zu kaufen ist aber Couscous aus Hartweizengrieß“.
(Quelle: Eatsmarter)
Couscous esse ich am liebsten als Salat mit Tomaten, Mozarella und frischen Käutern. Mein Hit an heißen Sommertagen. 

Nussiges Granola mit Honig
200 g kernige Haferflocken
50 g gepuffter Vollkornbuchweizen (Bioladen)
75 g gepuffter Amarant (Bioladen)
50 g Sesam
200 g gemische Nüsse (z.B. Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, Cashewkerne)
200 g Kokosöl
5 EL Ahornsirup
1 – 2 EL Honig
300 g Beeren Mix (z.B. Cranberries, Goji-Beeren, Acai-Beeren, Sulatinen, getr. Physalis)
Zubereitung
Haferflocken, Buchweizen, Amarant, Sesam und Nüsse in einer großen Schüssel vermischen. 
Kokosöl in einem Topf geben und erhitzen, den Ahornsirup dazugeben und einmal aufkochen lassen. Das Kokosöl über die trockenend Zutaten gießen und so lange verrühren bis alles vermischt ist. Das Kokosöl verleiht dem Granola ein ganz tolles Aroma.
Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (die Mischung reicht für zwei Bleche) und ca. 20 Minuten bei 200 Grad goldbraun backen, regelmäßig umrühren.
Das Granola herausnehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Das noch warme Granola mit Honig beträufeln und vollständig auskühlen lassen. 
Die Beeren untermischen und in einen luftdichten Behälter / Dose füllen. 
Es ist zum niederknien lecker!  Bei jedem Gang in die Küche, muss ich direkt probieren, ob es noch schmeckt. 

Das Ganze mit einem großen Schuss Mandelmilch serviert und du schwebst durch den TAG!

Bis Bald 
Eure Sabsi

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