Buchvorstellung und Plätzchennachschub

Vor zwei Wochen ist dieses Buch mit Plätzchenrezepten beim einkaufen in den Wagen gelandet, ich konnte einfach nicht widerstehen. Irgendwie bin ich aber nicht dazu gekommen ein Rezept nach zu backen. Was ich aber gestern Abend / Nacht nachgeholt habe (irgendwo muss man seine überschüssige Energie ja los werden). Auch wenn Weihnachten vorbei ist, für ein paar leckere Plätzchen ist es nie zu spät.

Was mir an diesem Buch sehr gut gefiel, dass die Rezepte nicht wahnsinnig aufwendig und schnell gemacht sind, man die meisten Zutaten im Haus hat und auch spontan (wie ich) ein paar Plätzchen backen kann.

Ich habe zwei Rezepte aus dem Buch getestet:

Vanille Sandplätzchen
(für ca. 60 Plätzchen)
 
125 g Mehl
125 g Speisestärke
100 g weiche Butter
1 Eigelb
4 Tropfen Vanillearoma
30 g Vanillezucker
50 g feiner Zucker
1 Prise Salz
Mehl für die Arbeitsfläche
 
 
Zubereitung:
 
1. Das Mehl und die Speisestärke auf die Arbeitsfläche oder eine Schüssel sieben und eine kleine Mulde hineindrücken. Die Butter in kleinen Stücken mit allen anderen Zutaten hineingeben und rasch zu einem Teig verkneten.
 
2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 2 Rollen formen und in Folie wickeln. Für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank legen.
 
3. Backofen auf 190 Grad ( 170 Grad Umluft) vorheizen. Die Rollen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und zu Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit der Gabel etwas flach drücken. Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten backen.
 
 
Fazit:
Durch die Speisestärke werden die Plätzchen schön mürbe, beim verkneten der Zutaten habe ich aber nur Krümmel gehab die sich nicht zu einem Teig verarbeiten lassen wollte. Mit ein bisschen mehr Butter hat er sich aber ergeben und schön verarbeiten lassen.
 
 

 
 
Haferflockentaler
(für ca. 75 Plätzchen)
 
125 g Mehl
1 Eigelb
13 g feiner Zucker
1 Prise Salz
180 g weiche Butter
1 ganzes Ei
2 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
150 g gehackte Cashewkerne
150 g Blütenzarte Haferflocken
 
Zubereitung:
 
 
1. Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen.
 
2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verarbeiten.
 
3. Mit angefeuchteten Händen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, dabei die Kugeln nicht zu eng nebeneinanderlegen, da sie beim backen noch auseinandergehen.
 
4. Im Ofen ca.  8 – 10 Minuten backen. Anschließend auf ein Kuchengitter abkühlen lassen.
 

 
 
Bei den Haferflockentalern hat mir persönlich etwas fruchtiges gefehlt, leider hatte ich keine Cranbeeries mehr, die wären sonst im Teig gewandert. Zusätzlich habe ich sie noch mit ein wenig Schokolade garniert. Sie sind nicht sehr süß aber sehr nussig und wandelbar. Eine Prise Fleur de Sel auf der Schokolade würde die Geschmacksnerven sicher kitzeln.
 

 
Fazit:
Geschmacklich sind die Plätzchen ok, der Teig ähnelt dem anderen sehr, was sich auch wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Es sind sehr aber auch anspruchsvollere Rezepte in dem Buch. Und nicht nur zur Weihnachtszeit sondern das ganze Jahr findet man eine Idee für den Kaffeetisch.
Als nächstes werde ich noch die Muzenmandeln ausprobieren.
 
 
Bis dahin
 
Eure Sabsi 
 
 

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