Einfach unwiderstehliche Cheesecake Brownies…

Die erste Woche nach meinem Osterurlaub ist vorbei und  ich könnte eigentlich bei dem Wetter in den Winterschlaf fallen. Der Körper hat sich längst auf den  Frühling eingestellt und sehnt sich nach wärmenden Sonnenstrahlen, aber stattdessen darf man sich jetzt morgens überlegen welche Farbe der Schal zum Wintermandel haben soll.

Anstelle die Grillsaison einzuläuten und knackige Salatrezepte und fruchtige Kuchen neben dem ganzen Grillgut auszuprobieren, darf´s eher cremige Pasta und saftige Brownies als Seelentröster sein. Das einzige was – nachdem die Osterdeko wieder verräumt ist – noch an Frühling erinnert, sind die leuchtenden Tulpen und Frühlingsblüher in der Wohnung. Und während wir mit einer heißen Tasse Tee bewaffnet auf den Frühling warten,  gibt´s einfach mal Soulfood pur! Und man muss sich noch nicht einmal zwischen einem cremigen Cheesecake und saftigen Brownies entscheiden, sondern wir backen einfach unwiderstehliche Cheesecakebrownies.

Die Beiden sind nämlich ein echt starken Team – wie Ying und Yang – und bringen unseren Seelenfrieden ganz einfach wieder ins Gleichgewicht.

Cheesecake Brownies
(für eine eckige Springform 30x20cm-
Alternativ für eine runde 24er Springform)

Brownieboden:
250 g Blockschokolade
175 g Butter
200 g Muscocadozucker
3 Eier
100 ml Espresso 
125 g Dinkelmehl (Typ 630)
50 g Walnüsse

Cheesecakeschicht: 
450 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
450 g Magerquark
100 g Puderzucker
50 ml Haselnuss Sirup (z.B. von Monin)
Mark von einer Vanilleschote
2 Eier
1 TL Speisestärke

Außerdem:
50 g Walnüsse
1 EL Agavensirup oder Honig

Ich habe die Cheesecakebrownies in einer quadratischen Backform wie diese
HIER gebacken.

Zubereitung:

Den Boden der Backform mit Backpapier auslegen und beiseite stellen.

Die Blockschokolade grob hacken. Die Butter in Würfel schneiden und zusammen mit der gehackten Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. Zum Abkühlen beiseite stellen und währenddessen die Walnüsse in einer antihaftbeschichteten Pfanne ohne Fett auf kleiner Hitze rösten bis sie anfangen zu duften. Zum Abkühlen beiseite stellen.  Den Backofen auf 180 Grad (Ober-Unterhitze) vorheizen. Zucker und Salz unter die Schokoladen- masse rühren. Die Eier einzeln unterschlagen. Das Mehl über die den Teig  sieben und mit einem Kochlöffel unterheben. Den Espresso unterrühren und den Teig in die Backform füllen. Die Walnüsse grob hacken und über den Teig streuen.

Den Brownieteig im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten vorbacken.

Währenddessen die Cheesecakeschicht zubereiten. Frischkäse, Quark und den Haselnuss Sirup mit dem Schneebesen verrühren. Die Vanielleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen und zur Creme geben. Puderzucker und Speisestärke mischen und unter die Frischkäsemasse rühren. Die Eier einzeln unterschlagen.

Den Brownieboden aus dem Backofen nehmen und die Ofentemperatur auf 160 Grad reduzieren und die Cheesecakemasse vorsichtig auf dem Brownie- boden verstreichen und für ca. 50 Minuten im Backofen fertig backen. Den Kuchen nicht aus dem Ofen nehmen, sondern den Backofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen (klappt am besten, wenn Ihr einen Hochlöffel zwischen Ofen und Ofentür steckt) und ca. 1 Std. abkühlen lassen.

Den Cheesecake für weitere 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen und anschließend in Recktecke schneiden.

Die Walnüsse in einer antihaftbeschichteten Pfanne ohne Fett auf kleiner Hitze rösten bis sie anfangen zu duften, den Agavensirup oder Honig drüber- gießen und die Pfanne sofort von der Herdplatte ziehen. Mehrmals durch- schwenken und die karamellisierten Walnüsse zum Abkühlen auf Backpapier verteilen. Anschließend grob hacken und über den Cheesecake streuen.

Lasst es euch schmecken und habt einen wundervollen Sonntag.

Bis bald,
eure Sabsi

Rhabarber-Cheesecake und ein Küchenumstyling

Die Küchenrenovierung ist nach 2 arbeits- und chaosreichen Wochen endlich abgeschlossen. Die schnöden Raufasertapeten sind endlich runter, die Wände verputzt und weiß gestrichen. Laminatboden im warmer Holzoptik verdecken den grässlichen Fliesenboden. Das Highlight oder mein Highlight der Küche, ist die Wand in Betonoptik. Lange habe ich nach der richtigen Betonoptik gesucht, ich wollte keine Wandfarbe oder Tapete mehr. Der Zementputz gleicht nach der Verarbeitung einer Betonwand wie Stein auf Stein und hat einen rustikalen aber gleichzeitig absolut edlen Touch durch den enthaltenen Marmoranteil.

 

Obwohl wir nur Wand und Boden verändert haben, wirkt der Raum jetzt viel größer und total stylisch.

So lustig die Tage auf der Baustelle auch waren und wir  viel Gelacht haben – mein Mann hatte mir gesagt, es gibt keinen Dreck mehr und nachdem ich die Küche abgewaschen und die Fenster geputzt habe – kam er mit den Sägearbeiten! Ihr könnt euch vorstellen, wie die Küche anschließend aussah!

War ich froh, als endlich wieder alles sauber und eingeräumt war und ich den ersten Kaffee in meiner „neuen“ Küche genießen konnte.

Und gebacken wurde natürlich auch. Zu Ostern gab es einen fruchtigen Rhabarber Cheesecake mit knusprigen Boden.

Rhabarber Cheesecake
(für eine 24-26er Springform) 

Boden: 
100 g Butter
175 g Vollkornkekse (z.B. Hobbnis)
50 g gemahlene Mandeln 
3 EL kernige Haferflocken (z.B. von Kölln Flocken)

Füllung: 
250 g Sahnejoghurt
400 g Frischkäse
150 g Magerquark
Saft und Schalenabrieb von einer Zitrone
Mark von einer Vanilleschote
120 g Puderzucker
7 Blatt Gelatine

Belag und Rhabarbersaft
500 g Rhabarber
Saft von einer Zitrone 
2 EL Zucker

Außerdem: 
1 TL Speisestärke 

Zubereitung: 
Zuerst den Rhabarber waschen, putzen und den Strunk sowie die Blätter
abschneiden. Die Stangen in ca. 8 cm lange Stücke schneiden und in feine
Streifen schneiden. Mit Zucker bestreuen. Den Zitronensaft hinzugeben und 
ca. 30 Minuten durchziehen lassen. 
Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und beiseite stellen. 
Für den Keksboden die Butter in einem Topf auf kleiner Hitze schmelzen. Die
 
Vollkornkekse in der Küchenmaschine fein mahlen oder in einem Gefrier-
beutel füllen und mit dem Nudelholz zerkleinern. Die zerbröselten Kekse mit
den gemahlenen Mandeln, den Haferflocken und der geschmolzenen Butter
vermengen und auf dem Boden der Springform fest drücken. Den Keksboden
beiseite stellen. 
Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale vorsichtig abreiben. Die Vanille-
schote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. 
Für die Füllung den Sahnejoghurt, Frischkäse und Magerquark mit dem Mark
der Vanilleschote, den Abrieb und Saft der Zitrone und dem Puderzucker mit
dem Schneebesen glatt rühren.  
Den gewonnen Sud vom Rhabarber abnehmen und mit so viel Wasser auf-
füllen, so dass ihr 200 ml Flüssigkeit erhaltet. Die Gelatineblätter in kaltem 
Wasser einweichen, bis sie weich sind. Den Rhabarbersaft in einem kleinen 
Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Den Saft unter die Frisch-
käsemasse rühren, auf den Keksboden füllen und verstreichen. 
Den restlichen Rhabarber in einem Topf füllen und mit 2-3 EL Wasser auf 
schwacher Hitze ca. 3-4 Minuten weich dünsten. Abkühlen lassen und auf 
den Cheesecake verteilen. Den entstandenen Sud beim Dünsten mit etwas
ca. 100 ml Wasser auffüllen zum Kochen bringen. Ca. 1 TL Speisestärke mit 
3 EL Wasser glatt rühren und den Sud damit andicken, auf dem Cheesecake 
verstreichen. Den Kuchen für ca. 4 Stunden im Kühlschrank fest werden 
lassen.

Ca. 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, dann lässt
sich der Kuchen besser schneiden. 


Die neuen Küchenstühle habe ich übrigens hier bestellt. 

Bis bald, 
eure Sabsi